Ford 3L Umbau

Ford 3Liter GT 1968 von Max Bethge

Auch dieser Bausatz ist von Airfix Nr. 03408, auch ihn habe ich mir schon länger einmal gekauft. Diesen Bausatz habe ich mir als Gegner für den Porsche 917K gekauft. Nun aber erst mal etwas über das Original: Der Ford erreichte bei 9000U/min 400PS und war 320km/h schnell und das bei einem Gewicht von nur 670kg!!.


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Der Bau erfolgte, bis auf ein Paar kleine baussatzspezifische Änderungen, gleich wie beim 917K. Auf die Unterschiede sei hier hingewiesen: Nachdem ich versucht hatte das Bausatzfahrgestell (Teil Nr. 18), aufgrund des kurzen Radstandes und der geringen Höhe, als Slotfahrgestell zu verwenden, entschied ich mich dann doch die Teile 1 (Karosserie) und 6 (Auspuffimitate) mit dem Fahrgestell zu verkleben, um ein schmales Universal Fahrgestell (z. B. von einem Jaguar E oder einem Porsche 935) einzupassen.



Außerdem mussten bei diesem Bausatz, aufgrund des oben angesprochenen kurzen Radstandes, die Radläufe um 3mm versetzt werden, d.h. von den Resten der aufgedrehmelten Bodenplatte wurden vorne 3mm Material angeklebt und hinten 3mm abgedrehmelt.


Danach wurden die „neuen“ hinteren Radläufe verspachtelt und angeglichen. Beim Verspachteln tat sich jedoch ein neues Problem auf, denn die Firma Airfix hat bei diesem Modell sämtliche Gravuren, nicht so wie beim 917K als versenkte Gravuren (z. B. Karosserie und Türspalte), sondern als erhabene!!!!! Gravuren dargestellt, was eigentlich ziemlicher Blödsinn ist!! Daher war es leider nicht vermeidbar, dass einige der an der Karosserie angebrachten Details abgeschliffen wurden. Ich habe mir insofern beholfen, dass ich die Karosserieteilung komplett abgeschliffen habe und ich diese dann als Versenkte Gravur mit einer Reißnadel nachgezogen habe, die Frontteilung und die Türspalten habe ich versucht mit 0,2mm dickem Nylonfaden nachzuziehen, denn das hatte ich irgendwo mal gelesen. Für einen ersten Versuch dieser finde ich sieht es gar nicht sooo übel aus.


Das nächste Problem beim Bau des 3 Liter GT ist die ebenfalls vorher angesprochene geringe Höhe des Wagens und die damit verbundene Ausrichtung des Fahrgestells. Ich wollte schon ein ziemlich tiefes Auto, dann stellte ich aber fest, dass die vorderen Radhäuser zu klein waren, weiten kann man die Dinger aber nicht, da diese eine stabilisierende Funktion haben, also habe ich mir mit kleineren Vorderreifen aus der Carrera Servo 132 Serie beholfen diese passten exakt ins Radhaus. Dadurch musste ich dann mit den Pinnen etwas schummeln ( zum Einbau der Pinnen wie beim 917K Einbau des Armaturenbretts nötig, Teil 12), denn die Karosserie liegt um den kleineren Raddurchmesser vorn auszugleichen hinten etwas tiefer als vorne.



Diese genannten Mängel versuchte ich durch eine gute Lackierung ( hierzu ein Tipp: niemals die im Bausatz genannte Farbe Humbrol 18 verwenden, lieber Revell 36 und nachher ein Klarlackfinish) und tolle Chrom-, Spiegel- und Glaseffekte sowie einen gut bemalten Fahrereinsatz ( der von einem Uni Dino Lexan eignet sich am besten) wettzumachen.


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